Dienstag, 24. November 2009

Authentizität - Ein Bild sagt mehr als tausend Worte !

Bei Kneschke gibts die " geleckten" und gestellten Gesichtsvermieter Fotos,hier findet ihr Authentizität.

Ein Mensch am Ende seiner Lebenszeit, ganz in seinen Gedanken versunken, an was er wohl denken mag......hab ich alles richtig gemacht, was hätte ich besser machen können, sind meine Kinder alle etwas geworden.

Mein Acker ist bestellt, jetzt kann ich gehen !

Diese Gedanken sind dem Manne an seinem Gesicht abzulesen, das ist Authentizität !

Doppelseite in einer Seniorenzeitschrift





Authentizität, in den Gesichtern dieser Frauen ist ihr Leben eingemeiselt, das gute wie das schlechte.






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Kommentare:

  1. Gar keine Frage, gerade solche Bilder mit den Senioren machen sich in Zeitschriften, besonders in Seniorenzeitschriften gut. Für einen redaktionellen Beitrag sind solche Bilder super. Wenn jetzt aber ein Hersteller seine Produkte vermarkten will, dann kann man davon ausgehen, dass er nicht gerade zu solchen Bildern greift. Werbeagenturen ticken nun mal anders als Zeitungsredaktionen. Es kommt immer darauf an, für was und für wen man die Bilder macht. Wenn eine Werebagentur bzw. die Werbeabteilung eines Unternehmens eine Kampagne startet, dann geht es weniger um Authenzität, sondern viel mehr darum, Botschaften zu vermitteln bzw. Produkte zu vermarkten. Dabei bedienen sich die Werbeleute unterschiedlicher Bildsprachen, je nach dem, wen man erreichen will. Aus meiner Sicht ist das schon gut so, dass man auf dem ersten Blick redaktionelle Beiträge von Anzeigen unterscheiden kann. Anzeigen, die so aussehen wie redaktionelle Beiträge, finde ich richtig schlimm.

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  2. @ matthias...das ist ja ganz klar, stimmt ja alles was du sagst, wir reden hier eh im kreis.

    unsere fotos sind zeitdokumente....microstock ist massenware, lassen wirs dabei !

    spätestens in zwei, drei jahre sind auch dem robert seine bilder veraltet....da stimmt die frisur nicht mehr, die kleidung nicht usw. usw.

    dann gehts wieder von vorne los...meinen alten mann verkaufe ich noch in hundert jahren.

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  3. Hi, Mathias,

    wie schon öfters mal gesagt, bitte meine Artikel GENAU lesen:

    Da steht drin (in meinem "Gegenlink"), daß diese Bilder auch schon in der Werbung verwendet wurden!

    Werbeagenturen kannst Du nicht in einen Topf werfen. Die gibt's die großen und die kleinen Krauter.

    Ich habe wirklich große Agenturen im Kundenkreis (auch ausländische!). Und die kaufen NICHT bei Micro, sondern über Mecom und i-picturemaxx!

    Schon alleine, weil sie da sicher sein können, daß für die Dauer ihrer Kampagne das Bild für andere Werbemaßnahmen gesperrt ist!

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  4. @ Mathias:

    Weißt Du, Du redest hier bezüglich der Werbeagenturen wieder rein theoretisch!

    Hast Du jemals tatsächlich mit einer Werbeagentur zusammengearbeitet?

    Ich schon.

    Vom Scribble bis zum fertigen Layout und bis in die Produktion hinein. Bis zur Schlußabnahme durch den Kunden.

    Wir haben hier in Nürnberg auch einige Agenturen mit gutem Namen. Und unter meiner früheren Adresse konnten ein Art Director und ich uns abends durchs Fenster gegenseitig auf den Schreibtisch sehen.

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  5. @Franz
    Ich habe auch schon in einer Werbeagentur gearbeitet (okay, das ist auch einige Jahre her). Derzeit arbeite aber auch mit Werbeagenturen zusammen. Das ist richtig, dass man die Agenturen nicht alle in einen Topf werfen kann. Zumindest nach den Erfahrungen, die ich gemacht habe.

    Ich gebe dir auch Recht, dass sogennante Zeitdokumentbilder auch in der Werbung verwendet werden. Aber nicht alle machen das, damit wollte ich zum Ausdruck bringen. Die einen holen es von euch, andere von den Micros, wieder andere haben eigene Fotografen oder beauftragen einen Fotografen. Wie gesagt, kann ich nur von meinen Erfahrungen berichten. Ich würde mich nicht hinstellen und allgemeingültige Aussagen machen.

    Und was die Micros angeht, die interessieren mich nicht. Die Blogs von euch oder von Kneschke lese ich nur, weil es mich interessiert, wie andere Fotografen arbeiten.

    Gruß Matthias

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  6. @ Matthias:

    Nochmal: Ich habe nicht nur "Zeitdokumente". Ich habe auch "Stock". Ich habe eine andere "Bildsprache". Ich mache alles, was ich mache im "Reportage-Stil". Das ist mein "Markenzeichen". Ich mache in "human interest", "life and alive".

    Einfach mal nachlesen. Hier habe ich es sozusagen kurz und prägnant in ein paar "Schlagzeilen" gesagt.

    Ich stelle mich nicht hin und "mache allgemeingültige Aussagen".

    Ich gebe einfach meine Erfahrungen (in Presse, Werbung und Verlag) aus 23 Berufsjahren weiter. Ganz persönliche Erfahrungen und "Einsichten". "gelernte Lektionen", sozusagen. Daß die nicht so verkehrt sein können, dafür spricht u.a., daß es mich noch immer in dieser Branche gibt.

    Was ich nie und nimmer begreife ist, daß man sich geradezu hartnäckig weigern kann, von diesen Erfahrungen zu profitieren.

    Ich gehöre nämlich zu den wenigen in der Branche, die ihr Wissen und ihre Erfahrung bereitwillig weitergeben.

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  7. Mensch Franz, ich habe nirgends gesagt, dass es komplett falsch ist, was du machst. Wenn ich mir deine Sachen genauer anschaue, muss ich zugeben, dass du sehr vielseitig bist. Wenn du damit Erfolg hast, ist das doch okay. Damit habe ich kein Problem.

    Du sagtest:
    "Was ich nie und nimmer begreife ist, daß man sich geradezu weigern kann, von diesen Erfahrungen zu profitiieren."

    Da kann ich dir leider nicht helfen. Dass ich eure Blogs lese, ist doch immerhin etwas. Ich fotografiere erst seit einigen Jahren und dennoch stelle immer wieder fest, dass ich noch einiges lernen muss. Das Internet ist eine wunderbare Fundgrube, aber leider steht auch sehr viel Mist darin. Das schwierige ist halt, zu erkennen, was nun richtig ist oder mir wirklich weiterhilft.

    Ich habe zunächst vieles unreflektiert aufgenommen, aber eure Konter in einigen Blogs sind mir dann schon mal aufgefallen und haben mir ein bißchen zu Denken gegeben. Jetzt gehe ich mit Infos, die ich aufschnappe, etwas vorsichtiger um.

    Gruß Matthias

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  8. mensch matthias, welche ehre lässt du uns zu teil werden...du liest unsere blogs...dafür danke ich dir im namen aller meiner kollegen....;)

    wenn du foto blogs liest musst du immer unterscheiden..ist es ein profi der da von fotografie redet oder ist es nur einer der sich dafür hält und sein angelesenes wissen verbreitet.
    da könnte ich dir jetzt sofort mal einen nennen ( er läuft immer kwerfedsein ), der redet von fotografie und nennt sich profi obwohl er erstens....noch nie bilder verkauft hat ( höchstens verschenkt )
    zweitens...er kann nirgends referenzen vorweisen.

    wer ist jetzt ein profi ?

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  9. So, ich habe jetzt mehrmals versucht ein Kommentar abzugeben, ich hoffe jetzt klappt es endlich. Wir haben seit gstern Netzwerkproblem im Büro.

    Dass du ein Profi bis, Horst, brauchen wir nicht zu diskutieren. Ob kwerfeldein einer ist, kann ich, ehrlich gesagt, schlecht beurteilen. Dass er kaum Referenzen aufweisen kann, ist richtig, Ich habe gestern nochmals recherchiert. Seine Bilder findet man nur in seinem Blog und bei flickr. Seinen Blog habe ich eine zeitlang gerne gelesen, aber mittlerweile schaue ich dort nicht mehr rein, weil sich alles wiederholt und mir zu langweilig geworden ist. Es gibt dort sogar einen Artikel über eines meiner Bilder, wobei ich zugeben muss, dass ich bis heute nicht verstehe, was kwerfeldein an diesem Bild so toll findet. Technisch gesehen ist es schlecht. Aber gut, da war ich noch etwas arg naiv und hab vieles aus dem Netz aufgezogen, was ich über Fotografie gefunden habe. Mittlerweile bin ich vorsichtiger geworden, weil ich auch gemerkt habe, dass viel Mist verbreitet wird.

    Selbst die ständigen Diskussionen, wann man ein Profi ist, nerven mich mittlerweile. Das kommt ja in den Foren und Blogs immer wieder auf. Ich denke mal, dass es viele Zwischenstufen gibt und dass man schwer eine Grenze ziehen kann.

    Gruß Matthias

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  10. matthias....wann ist ein schlosser ein schlosser, oder ein polizist ein polizist....wenn er es gelernt hat und damit seinen lebensunterhalt verdient...so einfach ist das !

    warum frägt man sich das gleiche , immer und immer wieder bei einem fotografen....ein profifotograf ist einer der seinen lebensunterhalt mit der fotografie verdient, zumindest den größten teil. ist das nicht so bekommst du auch keinen presseausweis, um den zu bekommen musst du jedes jahr aufs neue deine abrechnungen von verlagen etc. vorlegen.
    für meine arbeit ist der presseausweis überlebenswichtig...und lass dir von leuten die keine ahnung haben nicht das gegenteil einreden....die haben nämlich keinen und träumen nur davon

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  11. Okay, Horst, das, was du im ersten Abschnitt gesagt hast, ist einleuchtend. Ich würde meinen Status mal als Lernenden betrachten. ;-)

    Thema Presseausweis. Braucht jeder Profi-Fotograf einen Presseausweis? Eigentlich nur der, der für die Presse arbeitet, oder? Fotografen, die z.B. ein Fotostudio betreiben oder sich auf Werbefotos für Mode, Industrie etc. spezialisiert haben, brauchen es ja nicht unbedingt. Oder sehe ich das falsch?

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  12. fotostudio - bekommt gar keinen presseausweis...warum auch.

    wenn ich an einer absperrung der polizei stehe und möchte zb. zum tatort vorgelassen werden geht das nur mit presseausweis, ansonsten lassen die dich nicht vor...und das ist auch gut so, könnte ja jeder kommen.

    für meine arbeit brauch ich ihn...ein werbefotograf braucht keinen...für was auch.

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  13. Danke, darauf wollte ich hinaus. Bei deinen Aussagen hatte ich den Eindruck, als seien nur Fotografen mit Presseausweis richtige Profis. Ich erinnere mich da an deine Aktion, als du bei irgendeiner Diskussion bei Kneschke mit dem Presseausweis gewedelt hast, so nach dem Motto "Ätsch, ich habe einen und ihr nicht." Aber mit deiner jetzigen Aussage hast du klar gestellt, dass du damit lediglich das Heer der Amateure gemeint hast, die denken, sie können was... ;-)

    Wünsche dir noch einen schönen Abend!
    Gruß Matthias

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