Mittwoch, 8. Juli 2009

Honorare - Traum und Wirklichkeit !

Immer wieder werde ich gefragt was man als Fotograf so am Tage verdient....dazu muss ich sagen , das ich dazu nix sage, jeder muss sich seinen Platz selber erkämpfen und die Konkurrenz wird nicht kleiner.

Aber eins kann ich Euch sagen, die Wirklichkeit sieht völlig anders aus als sie zB. HIER dargestellt wird, der wo sowas in die Welt setzt hat von der Freien Fotografie keine Ahnung.

Die Spanne liegt zwischen ca. 200 Euro - 450 / 500 Euro pro 8 Stunden Tag, dazu kommt das Fahrgeld und Spesen. Natürlich wird einer der schon lange und Erfolgreich ( Erfolgreich heißt mindestens 80 % tige Trefferquote ) besser entlohnt, aber das sind Ausnahmen !

Am wenigsten zahlen die Nachrichtenagenturen, wer´s nicht glaubt fragt einfach mal nach !

Aber Bitte vergesst ganz schnell Tagessätze von 700 oder 800 Euro, das sind Wunschvorstellungen und haben mit der Realität nix zu tun. Der wo sowas behauptet ist mir heute noch Schuldig den Beweis dafür zu liefern !

Bei Franz gibt es auch was zu diesem Thema



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Kommentare:

  1. Ich hab' mir jetzt mal den Beitrag angesehen. Die ganze Berechnerei, die wäre - betriebswirtschaftlich - schon korrekt.

    Du müsstest die 700 bis 800 Euro verlangen.

    Kannst du ja auch tun. Bloß, daß sie dich dann auslachen!

    Was da nicht drin steht ist, daß die Verlage ihre Sätze haben. Und dir im Zweifelsfall ganz unverblümt sagen, daß sie mindestens 30 Hobby-Fotografen und Citizen Journalists kennen, die saugut sind und bloß drauf warten, den Job für ein Viertel des Geldes zu machen.

    Was da nicht drinsteht ist, daß in der Editorialfotografie - schon immer - der Kunde den Preis bestimmt und nicht der Verkäufer.

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  2. Am wenigsten zahlen die Nachrichtenagenturen, wer´s nicht glaubt fragt einfach mal nach !

    Stimmt!

    Wen's interessiert, der schaue (z.B.) mal bei Keystone in die Fotografen-Info unter "Bilderdienst". Da stehen keine Beträge drin, nur die Anforderungen und Konditionen.

    Ich weiß aber aus meiner eigenen "aktiven" Zeit im Bilderdienst, daß es damals 70,-- DM für ein angenommenes Bild waren. Keine Spesen, kein Nix. Und wenn keins angenommen wird, dann gehst du leer aus (ist mir insgesamt zweimal passiert, nämlich das erste und das letzte Mal).

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  3. ja überleg doch mal ein neueinsteiger richtet sich nach diesen wunschhonoraren, der wird doch nie einen auftrag bekommen.

    ich kenne auch genügend fotografen die ein eigenes studio haben, die auch hochzeiten fotografieren oder industriefotos im auftrag...die lachen sich bei solchen aussagen einen ast. seit digital geht es bei denen berg ab und zwar unaufhaltsam.

    wer zahlt noch so honorare wenn du fotos für einen euro bekommen kannst...keine sau !

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  4. momentaner tagessatz bei ein nachrichtenagentur ( welche sag ich nicht, gibt ja eh nur zwei große ) sind 180 euro

    halber tag
    bis 4 stunden - 77 euro

    pro foto 50 euro

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  5. Na ja, da sind wir ja so auf einem Stand. Viel "bewegt" hat sich da nicht wirklich. Ob 70 DM oder 50 Euro für ein Bild, das macht den Kohl nicht fett.

    Und dabei wird u.a. das Equipment immer teurer (von Sprit und so reden wir gar nicht erst). Die D2H habe ich vor vier Jahren zu dem Preis in Euro gekauft, den ich 1990 für die F4E in DM bezahlt habe.

    Ha, jetzt gibt's aber bestimmt schon welche, die gleich das Rechnen angefangen haben und sagen: "Mann ist das gut! Wenn ich 20 Tage im Monat für die Nachrichtenagentur arbeite und die jeden Tag zwei Bilder nehmen, dann komm' ich auf 5.600,-- Euro im Monat!"

    Tschuldigung! War'n Scherz ....

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  6. Wenn ich das so lese hier, bin ich eigentlich beruhigt, dass es auch anderen Freiberuflern ähnlich geht. In der Geologie sieht das nämlich ähnlich aus, mit der Diskrepanz zwischen Wunsch und der harten Realität.

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  7. Ja, in der Theorie hoert sich das auch gut an. Als ich vor 12 Jahren angefangen habe, bin ich selber auf diesen Bloedsinn rein gefallen. Papier ist eben geduldig und ob diejenigen, die solche Artikel verfassen auch von Bildhonoraren Ihre Rechnungen bezahlen muessen, steht auf einem andern Blatt geschrieben.

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