Sonntag, 8. August 2010

Die zahmen Biberratten ( Nutria ) im alten Hafen von Speyer

Natur vor der Haustür - Die zahmen Nutria von Speyer

Im alten Hafen von Speyer gibt es eine kleine Sensation, es lebt dort eine Population von Nutrias, die sind so zahm, das sie sich füttern lassen.

Leider werden sie von vielen Menschen mit gewöhnlichen Ratten verwechselt, einige meinen gar einen Biber vor sich zu haben.

Sie fressen einem sogar aus der Hand !



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Kommentare:

  1. ...und dabei ist es so einfach, die Tiere zu unterscheiden: Ratten haben einen Schwanz, der im Querschnitt rund ist. Der von Bibern ist waagerecht abgeflacht und Bisamschwänze senkrecht.

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  2. adolf...die meisten menschen sind von der natur so weit entfremdet, da kannst du froh sein wenn sie noch ne kuh von nem pferd unterscheiden können...ist traurig aber leider wahr.

    mein lehrer damals, ist mit uns über die felder gelaufen und hat uns die gedreidesorten erklärt....die kenne ich bis heute noch.

    oder er war mit uns im wald, da haben wir die gängigsten baumarten gelernt....welcher lehrer macht sich noch die mühe.

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  3. Ich mache mir solche Mühe. Methodisch zwar etwas anders, aber es werden noch Baumarten gelernt und es wird auch noch in den Wald gegangen.

    In einer Großstadtschule dürfte das allerdings schwieriger sein als hier im ländlichen Neustadt. Und das scheint mir das eigentliche Problem zu sein:
    Es gibt immer weniger Menschen, die überhaupt in erreichbarer Nähe zur Natur leben oder diese Nähe suchen. Ich musste als Kind lediglich die Straße überqueren und war schon in den Rheinauen. Das nächste Naturschutzgebiet war keinen Kilometer entfernt, da sind wir sogar unbeaufsichtigt spielen gegangen. Heute leben die meisten Familien in der Stadt oder in sterilen Neubausiedlungen. Zwei handtuchgroße Parzellen grün drum herum (Vorgarten vor dem Haus und Grillplatz dahinter), und das Biotop "Wiese" kennen sie, wenn überhaupt, aus "Expeditionen ins Tierreich".

    Ja! Du hast recht: Die Menschen sind der Natur entfremdet. Mir ist von Kindergartenzeichnungen berichtet worden, da waren die Kühe lila. Wir glauben, dass der Joghurt im Kühlregal des Supermarktes wächst und Fleisch auch. Kälbchen werden zu süßen Streicheltieren ernannt. Dass die etwas mit der Leberwurst vom Frühstücksbrot zu tun haben, verstehen inzwischen die Kinder nicht mehr. In meinem Dorf gab's noch zwei Metzger. Richtige Metzger, die einmal in der Woche eine Schlachtung veranstaltet haben. Da ging hinten eine Kuh oder ein Schwein rein, und ein paar Stunden später hingen vorne frische Hausmacherwürste im Laden. Da lernte man als Kind Respekt vor der Kreatur und vor Lebensmitteln. Im Ernst: ich wäre niemals auf die Idee gekommen, ein angebissenes Wurstbrötchen auf dem Schulhof wegzuwerfen.

    Wer weiß denn heute noch, dass Äpfel im Spätsommer reif werden? Die Dinger gibt es doch das ganze Jahr über. Wie? Es gibt keine Erdbeeren im Winter? Wir sind so satt, dass wir uns die Lebensmittel um den halben Globus hinterher fliegen lassen, ganz egal, was es kostet. Spargel im Herbst? Kein Problem! Trauben im Frühjahr? Klasse! Dass dieses unnatürliche, der Natur entfremdete Konsumverhalten einen unmittelbaren Einfluss auf verstopfte Autobahnen, Erdölverbrauch und Benzinpreise hat, ist Otto Normalverbraucher nicht mehr beizubringen.

    Ach!
    Was reg' ich mich auf?

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  4. http://www.flickr.com/photos/hilla66/4810064102/

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